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Nachtrag zu Symi: Lesetipp für alle Interessierten!

22 Jul

Erst kürzlich gab es an dieser Stelle einen Eintrag über die bezaubernde Insel Symi zu lesen. Wer nun schon immer einmal wissen wollte, wie das Alltagsleben auf einer knapp 58 km² großen griechischen Insel so ist, auf der es nur eine geteerte Straße gibt und einige traumhafte Buchten, die nur zu Fuß erreichbar sind, der kann das in diesem hervorragenden Blog nachlesen: Symi Dream.

Da es sich um den Blog eines Engländers handelt, der sich entschlossen hat, auf Symi zu leben, ist er in englischer Sprache gehalten. Allerdings lohnt sich der Leseaufwand wirklich, denn hier wird auf äußerst charmante Weise beschrieben, mit welchen Sorgen und Nöten sich die knapp 2.600 Bewohner Symis herumschlagen, wie die Gemeinschaft dort funktioniert und wie sie ihre Abende verbringen. Darüber hinaus finden sich dort vom Autor selbst geschossene Fotos, auf denen die atemberaubende Schönheit dieser kleinen Insel festgehalten wird, auf der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Sehr empfehlenswert!

Symi: Ein Anblick für die Ewigkeit

10 Jul

Etwa 23 Kilometer nördlich der Insel Rhodos, kurz vor der türkischen Küste liegt einer der schönsten Schätze des Mittelmeeres. Die nur knapp 58 Quadratkilometer große Insel Symi bietet einen der malerischsten Anblicke, die man sich vorstellen kann. Wenn das von Rhodos kommende Schiff um die Felsklippe vor dem Hafen herum biegt und den Blick auf den gleichnamigen Hauptort freigibt, dessen schön renovierte und bunt gestrichene Häuser sich anmutig die Felsenhänge hinauf schlängeln, stockt einem als Tourist schon einmal der Atem. Ein Anblick, den man nicht mehr vergisst.

Auf der kleinen Insel leben nur noch knapp 3.000 Menschen, die meisten davon im eben angesprochenen, wunderschönen Hauptort. An der Wende zum 19. Jahrhundert hatte die Insel jedoch noch über 20.000 Bewohner. Woher dieser rapide Rückgang? Mit dem Niedergang der Schwammtaucher-Industrie, die vor dem Aufkommen des Tourismus die Haupterwerbsquelle Symis bildete, verließen viele Inselbewohner die gebirgige Heimat, um auf dem griechischen Festland Arbeit und damit Geld zu finden. Heute geht es Symi aber zum Glück wieder besser, nicht zuletzt weil viele der nach Rhodos reisenden Touristen dieses Kleinod für sich entdeckt haben und per Schiff für einen Tagesausflug hier her kommen. Und das völlig zu Recht.

Da die Insel so zerklüftet und gebirgig ist, gibt es außer dem malerischen Hauptort am Nordende nur noch eine weitere größere Besiedlung. Diese befindet sich am exakt anderen Ende der Insel um das ebenfalls prachtvolle Kloster Panormitis. An diesem stillen und altehrwürdigen Ort, der dem heiligen Michael geweiht ist, befindet sich ein Museum, zahlreiche Cafés sowie billige Übernachtungsmöglichkeiten. Die beiden Besiedlungen werden durch die einzige Straße auf der Insel miteinander verbunden, die jedoch schwer zu befahren ist.

Im Inneren Symis gibt es aber darüber hinaus noch zahlreiche weitere antike Ruinen und Denkmäler zu besichtigen. Dies kann man am besten mit festem Schuhwerk erledigen und sich auf die Wanderschaft begeben. Es lohnt sich, im relativ belebten Hauptort, der auch einige Einkaufsmöglichkeiten bietet, ein Zimmer zu nehmen und es sich ein paar Tage auf Symi gemütlich zu machen. Diese Insel ist einfach zu schön, um sie zu verpassen. Auch ich werde bei meinem nächsten Besuch auf Rhodos diesem Kleinod wieder einen Besuch abstatten.

Rhodos: Eine wahrhaft kolossale Insel

8 Jul

Heute will ich Ihnen eine Insel vorstellen, die zwar längst kein Geheimtipp mehr ist, aber dafür immer wieder auf’s Neue fasziniert: Rhodos. Die Hauptinsel der griechischen Dodekanes-Inselgruppe, direkt vor der türkischen Küste gelegen, berühmt wegen des „Koloss von Rhodos“, eines der sieben Weltwunder der Antike.

Zwar wurde jenes legendäre Monumental-Bauwerk über der Hafeneinfahrt von Rhodos-Stadt schon im Jahre 227 vor Christus zerstört, aber auch ohne die überlebensgroße Statue hat die Insel allerlei wunderbare Sehenswürdigkeiten zu bieten.


Da wäre etwa jene Hauptstadt, die der Insel den Namen verleiht. Durch die Altstadt führen auch heute noch wunderbare, enge Gassen, die in belebte Plätze münden. Hier lässt sich griechisches Lebensgefühl in seiner ganzen Vielfalt einatmen. Darüber hinaus lässt sich in Rhodos-Stadt auch die Verbindung von westlicher und östlicher Kultur beobachten, die mit der besonderen geographischen Lage der Insel zu begründen ist. In der Hauptstadt finden sich einige prachtvolle Moscheen, aber auch schöne Kirchen.

Aussicht von der Akropolis von Lindos

Aussicht von der Akropolis von Lindos

Ein weiteres Kleinod ist die Stadt Lindos am Südzipfel der Insel. Hoch über dem Ort thront die herrliche Akropolis, ein antikes Bauwerk, dessen Ruinen erhalten blieben und das seit Jahren rekonstruiert wird. Von dort oben hat man einen atemberaubenden Blick in alle vier Himmelsrichtungen. Man kann sowohl das türkisblaue Meer bestaunen als auch die friedlich im Tal schlummernde Stadt von oben begutachten. Einzigartig! Weitere Ortschaften, die man auf Rhodos gesehen haben sollte, sind Afandou und Archangelos. Die größte Perle befindet sich allerdings nicht auf Rhodos selbst: Die kleine Insel Symi befindet sich auf dem Ozean in Richtung Türkei, es verkehren täglich Schiffe von Rhodos-Stadt aus dorthin. Über diese anmutige und malerische Insel will ich jedoch noch gesondert berichten.


Ansonsten bietet Rhodos aber natürlich auch Strände, die zum Baden geradezu einladen. Der Strand von Faliraki ist ebenso bekannt wie berüchtigt, weil sich dort ein Touristenzentrum befindet, das es vom Ruf her mit dem „Ballermann“ auf Mallorca aufnehmen kann. Wem das zuviel ist, der findet aber auch deutlich ruhigere und auch schönere Buchten. Es gibt zwar viele Kiesstrände, aber auch genügend sandige Abschnitte. Da die Insel nicht besonders groß ist, kann man von fast jedem Hotel aus einen Strand erreichen – wenn nicht zu Fuß, dann per Bus. Allerdings sollte man sich auf die Fahrpläne an den Bushaltestellen nicht unbedingt verlassen. Gerne kommen die Busse etwa eine halbe Stunde zu spät, manchmal auch gar nicht.


Davon sollte man sich allerdings nicht verärgern lassen. Rhodos ist eine wunderbare Insel, die gleichermaßen Sehenswürdigkeiten und Strände zu bieten hat. Kultur und Erholung in einem. Dazu gastfreundliche Menschen, gutes Essen und natürlich den berühmten griechischen Rezina. Eine Insel, auf die man gerne immer wieder zurück kehrt.

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