Die Isle of Wight ist Englands beliebtestes Urlaubsgebiet. Kein Wunder, dass die Briten hier gerne ihre Ferien verbringen, denn das Klima auf der Insel, die wenige Kilometer südlich des englischen Festlands friedlich im Meer dümpelt, ist milder und sonnenreicher als in anderen Teilen des Vereinigten Königreiches. Noch dazu laden zahlreiche Sandstrände zum Baden und Flanieren ein.
Auf der Isle of Wight leben etwa 140.000 Menschen, die sich zwar selbst ohne wenn und aber als Briten bezeichnen, die aber trotzdem in den letzten Jahren eine zunehmend eigene Identität entwickelt haben. Die größten Städte sind der Hauptort Newport sowie der an der Küste gelegene Badeort Ryde, die je etwa 30.000 Einwohner haben. Insgesamt ist die Isle of Wight nur 381 km² groß, doch trotzdem gibt es hier einiges zu sehen.
Zum Beispiel Osborne House, die frühere Sommerresidenz von Queen Victoria, die hier im Jahre 1901 verstarb. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Felsformation Blackgang Chine, in der sich der älteste Themenpark Großbritanniens versteckt (Gründungsjahr 1848). Auch die Alum Bay mit ihren senkrecht zum Meer abfallenden Klippen ist einen Blick wert. Zu guter letzt sei hier der Ryde Pier genannt. Am Hafen des Badeortes gelegen, ragt der Pier weit ins Meer und ist einer der längsten seiner Art in England. Dort kommen unter anderem die Boote mit den Touristen vom englischen Festland an.
Musikfans kommen zudem beim berühmten Isle of Wight-Festival auf ihre Kosten, das 1970 ausgetragen und 2002 erfolgreich wiederbelebt wurde. Doch die meisten Touristen kommen immer noch zum Relaxen auf die Insel. Die Isle of Wight lohnt sich im Sommer für einen nicht-mediterranen Badeurlaub, bietet aber auch so einige Sehenswürdigkeiten. Noch dazu könnte ein Besuch auf der Insel das ein oder andere Klischee über England ins Wanken bringen.
