Wenn von Malta die Rede ist, dann nur wegen seiner Wasserarmut, des geringen Bruttoinlandsproduktes oder anderer Probleme. Dabei hat die kleine Inselgruppe zwischen Sizilien und der Küste Afrikas so viel mehr zu bieten: Faszinierende Fels- und Sandstrände, antike Tempelanlagen, wunderschöne Architektur im Schnittpunkt von westlicher und östlicher Kultur und nicht zuletzt eine der seltsamsten Sprachen der Welt. Auch die Hauptstadt Valletta ist ein wahrer Schatz und steht auf der Liste des UNESCO-Kulturerbes
Die 410.000 Einwohner der Inseln Malta, Gozo und Comino sind zu Recht stolz auf ihre Geschichte und auf ihre Kultur. Nach einer langen Abfolge von Besetzungen durch verschiedene Mächte, zuletzt durch die Briten, erlangte die Insel 1964 die Unabhängigkeit. Der britische Einfluss ist in manchen Dingen, zum Beispiel im Linksverkehr auf den Straßen, immer noch spürbar. Doch zum Glück weisen weder das Klima noch das Essen britischen Einschlag auf. Auf Malta gibt es Sonne satt und unzählige Möglichkeiten, sich zu entspannen. Keine Frage, die Inseln sind immer eine Reise wert. Entweder per Flugzeug, oder – wer es unkonventioneller mag – von Sizilien aus per Boot!
