Um es vorweg zu nehmen: Hier soll es nicht um das politische System Kubas oder eine Wertung dessen gehen. Dass Kubas Regime trotz mancher unbestreitbarer Vorzüge für die Bevölkerung nicht perfekt ist, ist ebenso altbekannt wie richtig. Aber das braucht uns in einem Reiseblog nicht zu interessieren. Kuba ist nämlich ein unfassbar schönes Land, in dem es so viel zu entdecken gibt. Ein Land, das mehr bietet als nur Zigarren und den Buena Vista Social Club.
Eine Entdeckungsreise Kubas beginnt natürlich in der Hauptstadt Havanna. Die legendäre Metropole mit ihren über zwei Millionen Einwohnern gehört sicher zu den sehenswertesten Hauptstädten weltweit. Die Altstadt, seit 1982 UNESCO-Weltkulturerbe, verströmt einen unnachahmlichen Charme und vibriert geradezu vor echter kubanischer Lebensart. Den Palacio de los Capitanes Generales sollte sich kein Tourist entgehen lassen, und das selbe gilt für den Plaza de la Revolución mit seinem 142 Meter hohen Obelisken.
Von Havanna aus kann man entweder als Pauschaltourist die Insel mit einem bestimmten Ziel umrunden, oder aber als Individualtourist mit dem Mietauto einfach mal ins Blaue hinausfahren. Sehenswerte Orte gibt es genug. Etwa Santiago de Cuba, die zweitgrößte Stadt des Landes mit ihrer imposanten Kathedrale. Oder Pinar del Rio ganz im Westen der Insel. Unnötig zu erwähnen, dass es in ganz Kuba herrliche Sandstrände gibt, die zum Baden förmlich einladen.
Aber wo wir gerade beim Thema Insel waren: Die Isla de la Juventud (Deutsch: Insel der Jugend) liegt als größte Nebeninsel Kubas malerisch direkt vor der Hauptinsel ins Meer. An die dortigen Küsten zieht es vor allem Tauchtouristen, die inmitten der Korallenriffe die Welt des Meeres entdecken wollen.
Egal, ob Sie als Pauschalurlauber oder als Backpacker nach Kuba kommen: Dieser wunderschöne Fleck Erde bietet unglaublich viel. Zeit, die überholten antikommunistischen Vorurteile hinter sich zu lassen und einen bezaubernden Ort kennen zu lernen.
