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Santorin – wahrhaft luxuriös!

28 Sep

Wenn ich an Griechenland denke, kommt mir neben der Philosophen Hauptstadt einzig und allein Santorin in den Sinn. Wunderschöne steile Felsküste, weiße Häuser und blaue Fensterläden. Meine Vespa und ich. Das wär mein absoluter Traumurlaub! Und Santorin hält, was es verspricht! Denn nicht umsonst nannte Herodot die Insel „die Schönste“.

Santorin ist eine ringförmige Inselgruppe und liegt im südlichen Ägäischen Meer. Drum herum liegen die Inseln Anafi, Ios und Milos und Kreta ist etwa 120 km entfernt. Die Insel verbindet in ihrer Geologie sowohl flache, wunderschöne Sandstrände bei Perissa und Kamari im Südosten, als auch steile Klippenhänge von Fira, der Hauptstadt, nach Ia. Durch ihren vulkanischen Charakter gekennzeichnet, ist es ein herrlicher Kontrast die weißen, strahlenden Fassaden der Häuser neben dem anthrazitfarbenem Lavagestein zu sehen.

In dem Ort Perissa kann man sich vor einem riesenhaften Kratermassiv hinlegen und ausgiebig die Sonne anbeten. Neben Kamari ist Perissa einer der beliebtesten Badeorte von Santorin – aber auch leider sehr touristisch. In Oia an der Steilküste bewundert man den romantischten Sonnenuntergang. In Emborio kann man die alte kykladische Architektur bewundern und ziemlich gut essen. Dieser südliche Ort ist bei Nachtschwärmern sehr beliebt. Für Sportfreund erstreckt sich ein wunderschöner Wanderweg entlang der Küste von Pygros nach Emborio.

Sehenswürdigkeiten der Insel:

  • Die Ausgrabungen von Alt-Thera
  • Der Steilküstenweg von Fira nach Ia
  • Das archäologische Museum im Nomikos-Ausstellungszentrum
  • Das Mineralien- und Fossilienmuseum in Perissa
  • Die Krater-Inseln: Nea Kameni und Palea Kameni

Die Insel ist durch eine reguläre Flugverbindung von Athen zu erreichen und in den Sommermonaten wird sie von Charterairlines aus Deutschland, Österreich und vielen weiteren europäischen Ländern angeflogen. Oder man macht gleich eine Inseltour und besucht mit dem Schiff der Reihe nach die kleinen griechischen Inseln.

Samos: Nervenkitzel, Entspannung und Abenteuer in einem

23 Aug

In der Antike war die Insel Samos ein bedeutendes Handelszentrum und bekannt für seine roten Keramikerzeugnisse. Heute ist das Eiland vor der türkischen Küste immer noch berühmt, aber eher als beliebtes Ausflugsziel für Touristen, denen es im Urlaub um mehr geht als Partymachen am Strand mit Sangriaflatrate und Techno-Geböller. Samos ist eine wunderschöne Insel, die zum Entspannen mindestens ebenso einlädt wie zum Erkunden.

Das Abenteuer fängt schon an, wenn man mit dem Flieger auf dem kleinen Flughafen landet, der eine der kürzesten Landebahnen Europas hat. Eine Herausforderung für jeden Piloten, die aber natürlich immer gut ausgeht. Hat man diesen Nervenkitzel überstanden, kann man sich der Schönheit der Insel widmen. Samos ist 478 km2 groß, also nicht gerade winzig, aber auch nicht übermäßig groß. Von den etwa 35.000 Bewohnern lebt der Großteil natürlich im gleichnamigen Hauptort. Dort sollte eine Insel-Erkundungsreise auch beginnen.

Die erstreckt sich malerisch an der nördlichen Küste der Insel und bietet mit seinen schön um das Hafenbecken herum angeordneten Häuschen einen atemberaubenden Anblick. Hat man die wunderbare Altstadt von Samos-Stadt ausgiebig erkundet, kann man ins etwa 10 Kilometer entfernte Kokkari weiterfahren, ein Fischerdorf, das noch einmal einen draufsetzt. Das kleine Dorf an der schönen Landzunge ist mittlerweile eine Art touristisches Zentrum geworden, blieb aber Gott sei Dank von Hotel-Plattenbauten verschont.

Wer sich für antike Heiligtümer interessiert, sollte einen Abstecher nach Heraion machen, wo der Hera-Tempel und eine riesige antike Steinsäule der Betrachtung harren. Das lohnt sich wirklich! Selbes gilt für den Ort Pythagorio, wo sich zahlreiche antike Überreste finden.

Aber natürlich kann man auf Samos auch hervorragend relaxen und entspannen. Die Insel ist reich an Badebuchten und Stränden. Die meisten dieser Strände sind leicht abfallende Kiesstrände. Das Meer ist das ganze Jahr über angenehm warm, in den Sommermonaten hat es 22 bis 23 Grad. Klingt traumhaft? Ist es auch. Einen Besuch auf dieser malerischen Insel sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen. Wer an Flugangst leidet, sollte aber vielleicht eine Anreise mit der Fähre in Erwägung ziehen …

Naxos: Die Perle der Kykladen

3 Aug

Griechenland hat eine solche Vielzahl an wunderschönen Inseln, dass es fast unbegrenzt viel zu entdecken gibt. Trotzdem haben sich gewissen Zentren des touristischen Interesses herauskristallisiert, die weitaus mehr Besucher abbekommen als andere Inseln. Zu diesen Zentren gehört auch Naxos, die größte Insel der Kykladen.

Das idyllische Eiland ist knapp 400 km² groß und bietet wunderbare Strände, die zum Baden und Relaxen geradezu einladen. Ein paar dieser Strände sind jedoch nur über Sandpisten zu erreichen. Wagemutige können sich dafür ein Motorrad mieten, oder aber zu Fuß hinwandern. Doch natürlich bietet Naxos noch mehr. Etwa die gleichnamige Hauptstadt, das kulturelle und touristische Zentrum des Landes. Dort kann man durch verwinkelte, enge Gässchen schlendern und das mediterrane Feeling in vollen Zügen genießen.

Naxos ist ein wahres Juwel, das zwar beliebt ist, jedoch von einem Massenansturm á la Rhodos oder Kreta verschont geblieben ist. Grund ist, dass ein internationaler Flughafen fehlt und Touristen per Boot anreisen müssen. Es gibt zwar einen kleinen Flughafen auf der Insel, doch der wird nur für innergriechische Flüge genutzt. Die etwas schwierige Anreise sollte aber niemanden davon abhalten, diese anmutige Insel zu besuchen. Naxos gehört mit Sicherheit zu den schönsten Flecken Griechenlands, und das will etwas heißen.

Nachtrag zu Symi: Lesetipp für alle Interessierten!

22 Jul

Erst kürzlich gab es an dieser Stelle einen Eintrag über die bezaubernde Insel Symi zu lesen. Wer nun schon immer einmal wissen wollte, wie das Alltagsleben auf einer knapp 58 km² großen griechischen Insel so ist, auf der es nur eine geteerte Straße gibt und einige traumhafte Buchten, die nur zu Fuß erreichbar sind, der kann das in diesem hervorragenden Blog nachlesen: Symi Dream.

Da es sich um den Blog eines Engländers handelt, der sich entschlossen hat, auf Symi zu leben, ist er in englischer Sprache gehalten. Allerdings lohnt sich der Leseaufwand wirklich, denn hier wird auf äußerst charmante Weise beschrieben, mit welchen Sorgen und Nöten sich die knapp 2.600 Bewohner Symis herumschlagen, wie die Gemeinschaft dort funktioniert und wie sie ihre Abende verbringen. Darüber hinaus finden sich dort vom Autor selbst geschossene Fotos, auf denen die atemberaubende Schönheit dieser kleinen Insel festgehalten wird, auf der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Sehr empfehlenswert!

Symi: Ein Anblick für die Ewigkeit

10 Jul

Etwa 23 Kilometer nördlich der Insel Rhodos, kurz vor der türkischen Küste liegt einer der schönsten Schätze des Mittelmeeres. Die nur knapp 58 Quadratkilometer große Insel Symi bietet einen der malerischsten Anblicke, die man sich vorstellen kann. Wenn das von Rhodos kommende Schiff um die Felsklippe vor dem Hafen herum biegt und den Blick auf den gleichnamigen Hauptort freigibt, dessen schön renovierte und bunt gestrichene Häuser sich anmutig die Felsenhänge hinauf schlängeln, stockt einem als Tourist schon einmal der Atem. Ein Anblick, den man nicht mehr vergisst.

Auf der kleinen Insel leben nur noch knapp 3.000 Menschen, die meisten davon im eben angesprochenen, wunderschönen Hauptort. An der Wende zum 19. Jahrhundert hatte die Insel jedoch noch über 20.000 Bewohner. Woher dieser rapide Rückgang? Mit dem Niedergang der Schwammtaucher-Industrie, die vor dem Aufkommen des Tourismus die Haupterwerbsquelle Symis bildete, verließen viele Inselbewohner die gebirgige Heimat, um auf dem griechischen Festland Arbeit und damit Geld zu finden. Heute geht es Symi aber zum Glück wieder besser, nicht zuletzt weil viele der nach Rhodos reisenden Touristen dieses Kleinod für sich entdeckt haben und per Schiff für einen Tagesausflug hier her kommen. Und das völlig zu Recht.

Da die Insel so zerklüftet und gebirgig ist, gibt es außer dem malerischen Hauptort am Nordende nur noch eine weitere größere Besiedlung. Diese befindet sich am exakt anderen Ende der Insel um das ebenfalls prachtvolle Kloster Panormitis. An diesem stillen und altehrwürdigen Ort, der dem heiligen Michael geweiht ist, befindet sich ein Museum, zahlreiche Cafés sowie billige Übernachtungsmöglichkeiten. Die beiden Besiedlungen werden durch die einzige Straße auf der Insel miteinander verbunden, die jedoch schwer zu befahren ist.

Im Inneren Symis gibt es aber darüber hinaus noch zahlreiche weitere antike Ruinen und Denkmäler zu besichtigen. Dies kann man am besten mit festem Schuhwerk erledigen und sich auf die Wanderschaft begeben. Es lohnt sich, im relativ belebten Hauptort, der auch einige Einkaufsmöglichkeiten bietet, ein Zimmer zu nehmen und es sich ein paar Tage auf Symi gemütlich zu machen. Diese Insel ist einfach zu schön, um sie zu verpassen. Auch ich werde bei meinem nächsten Besuch auf Rhodos diesem Kleinod wieder einen Besuch abstatten.

Rhodos: Eine wahrhaft kolossale Insel

8 Jul

Heute will ich Ihnen eine Insel vorstellen, die zwar längst kein Geheimtipp mehr ist, aber dafür immer wieder auf’s Neue fasziniert: Rhodos. Die Hauptinsel der griechischen Dodekanes-Inselgruppe, direkt vor der türkischen Küste gelegen, berühmt wegen des „Koloss von Rhodos“, eines der sieben Weltwunder der Antike.

Zwar wurde jenes legendäre Monumental-Bauwerk über der Hafeneinfahrt von Rhodos-Stadt schon im Jahre 227 vor Christus zerstört, aber auch ohne die überlebensgroße Statue hat die Insel allerlei wunderbare Sehenswürdigkeiten zu bieten.


Da wäre etwa jene Hauptstadt, die der Insel den Namen verleiht. Durch die Altstadt führen auch heute noch wunderbare, enge Gassen, die in belebte Plätze münden. Hier lässt sich griechisches Lebensgefühl in seiner ganzen Vielfalt einatmen. Darüber hinaus lässt sich in Rhodos-Stadt auch die Verbindung von westlicher und östlicher Kultur beobachten, die mit der besonderen geographischen Lage der Insel zu begründen ist. In der Hauptstadt finden sich einige prachtvolle Moscheen, aber auch schöne Kirchen.

Aussicht von der Akropolis von Lindos

Aussicht von der Akropolis von Lindos

Ein weiteres Kleinod ist die Stadt Lindos am Südzipfel der Insel. Hoch über dem Ort thront die herrliche Akropolis, ein antikes Bauwerk, dessen Ruinen erhalten blieben und das seit Jahren rekonstruiert wird. Von dort oben hat man einen atemberaubenden Blick in alle vier Himmelsrichtungen. Man kann sowohl das türkisblaue Meer bestaunen als auch die friedlich im Tal schlummernde Stadt von oben begutachten. Einzigartig! Weitere Ortschaften, die man auf Rhodos gesehen haben sollte, sind Afandou und Archangelos. Die größte Perle befindet sich allerdings nicht auf Rhodos selbst: Die kleine Insel Symi befindet sich auf dem Ozean in Richtung Türkei, es verkehren täglich Schiffe von Rhodos-Stadt aus dorthin. Über diese anmutige und malerische Insel will ich jedoch noch gesondert berichten.


Ansonsten bietet Rhodos aber natürlich auch Strände, die zum Baden geradezu einladen. Der Strand von Faliraki ist ebenso bekannt wie berüchtigt, weil sich dort ein Touristenzentrum befindet, das es vom Ruf her mit dem „Ballermann“ auf Mallorca aufnehmen kann. Wem das zuviel ist, der findet aber auch deutlich ruhigere und auch schönere Buchten. Es gibt zwar viele Kiesstrände, aber auch genügend sandige Abschnitte. Da die Insel nicht besonders groß ist, kann man von fast jedem Hotel aus einen Strand erreichen – wenn nicht zu Fuß, dann per Bus. Allerdings sollte man sich auf die Fahrpläne an den Bushaltestellen nicht unbedingt verlassen. Gerne kommen die Busse etwa eine halbe Stunde zu spät, manchmal auch gar nicht.


Davon sollte man sich allerdings nicht verärgern lassen. Rhodos ist eine wunderbare Insel, die gleichermaßen Sehenswürdigkeiten und Strände zu bieten hat. Kultur und Erholung in einem. Dazu gastfreundliche Menschen, gutes Essen und natürlich den berühmten griechischen Rezina. Eine Insel, auf die man gerne immer wieder zurück kehrt.

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